Grand Theft Auto VI: Gerichtsdokumente liefern neue Details zum Online-Modus
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Beweisunterlagen der IWGB-Klage gegen Rockstar Games bringen neue Details zu Grand Theft Auto VI ans Licht. Die Dokumente, die im Rahmen der laufenden Untersuchung wegen angeblicher Gewerkschaftsbehinderung offengelegt wurden, enthalten interne Nachrichten, die auf eine 32-Spieler-Lobby für den kommenden Online-Modus hindeuten könnten.
Im Mittelpunkt stehen Discord-Nachrichten, die Chris Bratt von People Make Games in Glasgow einsehen konnte. Einige dieser Inhalte galten als so sensibel, dass Rockstars Vertreter sie nicht öffentlich verlesen wollte. Da jedoch keine Berichterstattungsbeschränkungen beantragt wurden, sind die betreffenden Passagen inzwischen bekannt.
Zunächst geht es darin um interne Vorgaben zur Urlaubsplanung, bevor eine Nachricht auftaucht, die von einer Testsession mit 32 Teilnehmern berichtet. Ein weiterer Mitarbeiter kommentierte, dass mehrere QA-Studios vorhanden seien und eine solche Session organisierbar sein müsse.
Diese Hinweise beziehen sich laut Rockstar auf ein unangekündigtes Online-Feature eines laufenden Projekts. Die Formulierungen im offiziellen Statement betonen die Sorge über das Teilen hochsensibler Informationen zu Inhalten und Funktionen eines noch nicht vorgestellten Online-Dienstes.
Zwar wird nicht ausdrücklich bestätigt, dass es sich dabei um GTA 6 Online handelt, doch die Erwähnung der geplanten Spielerzahl sorgt für entsprechende Spekulationen. Zum Vergleich: Auch GTA 5 Online setzt auf 32 Plätze, davon 30 aktive Spieler und zwei Zuschauer.
Parallel dazu taucht in den Unterlagen eine weitere Nachricht auf, die laut Rockstar direkt mit der Entwicklung von GTA 6 zusammenhängt. Ein Mitarbeiter erhielt als einziges Beweisstück eine kurze interne Rückmeldung, die laut Rockstars Publishing-Chefin Jeniffer Kolbe Rückschlüsse auf den Entwicklungsstand zulassen könne und potenziell die Zusammenarbeit im Team beeinträchtige.